Steffen Griesbach

Steffen Griesbach ist gebürtiger Berliner. Er studierte Wirtschaftskommunikation und arbeitete im Marketing, sowie in der IT-Branche. Als Gamedesigner konzipierte er Computerspiele, entwickelte Stories und schrieb Dialoge. Inzwischen ist er im erzieherischen Umfeld tätig mit Jugendlichen mit einem Schwerpunkt in der Theaterpädagogischen Arbeit. Er spielt mit Leidenschaft Improvisationstheater, modelliert Holz- und Steinskulpturen und zeichnet gerne. Das Schreiben ist ihm stets kreativer Rückzugsort geblieben, an dem alles möglich ist. Sein erster Roman „Yannick und die Nacht des Blutmondes“ ist nicht nur eine spannende Abenteuergeschichte, sondern auch eine Antwort auf die Probleme der Leistungsgesellschaft. Mit Yannick und seiner Geschichte möchte Steffen Griesbach seine LeserInnen, insbesondere die jüngeren, dazu anregen, sich mit ihren Bedürfnissen und den Herausforderungen des „Funktionierens“ auseinanderzusetzen.

Bücher des Autor

Yannick und die Nacht des Blutmondes


Yannick und die Nacht des Blutmondes

Yannick ist ein Hauskobold und Chef eines Verwirrer-Teams, das heimlich in einer Menschenwohnung im Berliner Stadtteil Kreuzberg lebt. Seine Teamgefährten sind die drei Irrlichter Lucy, Uli und Robert, die Gegenstände beseelt haben. Die schnippische Lucy, das Irrlicht in der Handtasche kann Gegenstände verschwinden lassen. Uli, das erfahrene Hacker-Irrlicht im Laptop sorgt für Tippfehler und allerlei weitere digitale Verwirrung. Robert, der junge Teamkollege in der neugelieferten Waschmaschine, soll lernen, Socken zu klauen.

Um ihre Tarnung aufrecht zu erhalten, sorgen Kobolde für Verwirrung - zerstreute Menschen sind eben unaufmerksamer. Damit das so bleibt, gibt es die Regeln des Koboldrats und ein Punktesystem, nach dem alle Hauskobolde arbeiten müssen. So bringt zum Beispiel eine einzelne geklaute Socke - nie zwei, das würde nicht auffallen -, die Yannick beim Koboldrat abliefert, einen Punkt, der dem Haushaltslizenzkonto gutgeschrieben wird. Im Hauptquartier des Koboldrats, einem vergessenen, unterirdischen Bahnhof am Gleisdreck, hat sich neben einer Vielzahl weiteren Diebesguts eine riesige, für die Kobolde heilige Sockenpyramide aufgetürmt. Yannicks Team steht gut da. Der Kontostand ist stets leicht im Plus und seine Hausmenschen Tom und Julia sind ausreichend verwirrt und ahnungslos.