Stefan Strehler

Stefan Strehler, geboren in Esslingen am Neckar, studierte Publizistik und Theaterwissenschaften und arbeitete unter anderem als Journalist für Berliner Tageszeitungen, als Ghostwriter und Taxifahrer. Er unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben in Berlin. Mit seiner Familie lebt er in Hagelberg im Hohen Fläming.

Sein Buch Taxiblues basiert auf Erlebnissen des Autors als Taxifahrer im Berlin der frühen 2000er Jahre. Ursprünglich für eine Zeitungskolumne geschrieben, entwickelten die Geschichten eine erzählerische Kraft, die bald das Zeitungsformat sprengte. Teilweise bereits in der Berliner Kurzgeschichtenzeitschrift Storyatella veröffentlicht, wurden für die vorliegende Buchausgabe alle Erzählungen überarbeitet und erscheinen zusammen mit neuen Texten erstmals in einem erzählerischen Zusammenhang. Gemeinsam mit dem Schmerwitzer Singer-Songwriter Thomas Rottenbücher gestaltet der Autor das Programm »Taxiblues – Stories und Songs«. Termin und Anfragen unter www.stefanstrehler.de/taxiblues

Foto Autor: Sylvia Chybiak

Bücher des Autor

Schiller Wolkenkind


Taxiblues

Tag und Nacht auf den Straßen Berlins, Männer und Frauen steigen ein und aus, auf der Rückbank werden Geschichten und Geheimnisse offenbart. Frauen, die an zu schweren Koffern tragen, Arbeiter und Anzugträger, ein ehemaliger Waffenschieber, eine alte Dame mit drei Lilien, Prostituierte, Dealer und ein Literaturnobelpreisträger – sie alle geben sich die Klinke in die Hand. Stefan Strehler beobachtet in seinen Erzählungen mit den Augen eines Taxifahrers, wie seine Fahrgäste mit dem Leben ringen. Es geht um Einsamkeit, Freiheit, Geld und immer wieder um die Liebe. Aber der Taxifahrer ist mehr als ein stiller Beobachter, er wartet insgeheim auf den magischen Moment, in dem sich alles verändert.

»Die Geschichten leben von sensibler Wahrnehmung und einem Blick für Milieu und Wesentliches, sind dicht und sprachschön erzählt. Sie sind humorvoll, wendig, originell und melancholisch wie der Blues. Am Ende möchte man entweder nicht aussteigen oder wenigstens wissen, wo der Stammhalteplatz von Taxi 784 ist.« Märkische Allgemeine Zeitung